THESEUS – Neue Technologien für das Internet der Dienste

Das Förderprogramm THESEUS zielte auf Dienste- und Wissensinfrastrukturen für das Internet der Zukunft. Dazu wurden innovative Basistechnologien, wie z.B. die automatische Erkennung von Inhalten und semantischer Relationen und Kontexte erforscht, als auch zukunftsweisende Anwendungsszenarien für Kulturgüter und verschiedene Industriemarktsegmente wie Maschinenbau oder die Medizinbranche entwickelt. Durch die Verbindung verschiedener innovativer Ansätze wird eine neue Qualität des Zugangs und der Nutzung von Wissen und Diensten im Kontext von Web 3.0 - Internet der Dienste möglich.

Das Förderprogramm, an dem 60 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen beteiligt waren, gliederte sich in folgende drei Bereiche:

Im Rahmen des Förderprogramms THESEUS wurden über 20 Standardisierungsaktivitäten umgesetzt und knapp 20 Entwicklungspartnerschaften initiiert, über 40 Anschlussprojekte erfolgreich angeworben, knapp 60 Patente und andere geschützte Ergebnisse angemeldet, über 120 Prototypen entwickelt und mehr als 900 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht. Insgesamt sind mehr als 1.700 Einzelergebnisse entstanden.

Zur Unterstützung von Demonstration und Transfer der Ergebnisse aus dem THESEUS Förderprogramm wurde im Juni 2010 in Berlin das "Innovationszentrum Internet der Dienste" eingerichtet. Es steht interessierten Kreisen offen und trägt heute den Namen CINIQ.

Eine durch das BMWi beauftragte wissenschaftliche Begleitforschung stellte die in THESEUS entwickelten Technologien und Anwendungen vergleichbaren Initiativen im europäischen und internationalen Umfeld gegenüber und vernetzte die THESEUS Konsortialpartner mit internationalen Partnern und Initiativen. Auftragnehmer der Begleitforschung war das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST.

 

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